Hallo an alle Fischerfreaks und Blogbesucher

Ich fische hauptsächlich in den Bächen, Flüssen und Seen vom Kanton Bern.
Meine Zielfische sind Forellen, Äschen und Egli.
Ich verbringe das ganze Jahr sehr viel Zeit am Wasser.
Ab dem 1 Januar fische ich auf Trüschen, Felchen und ab und zu fahre ich an den Lac de joux zum Seeforellen fischen.
Mit der Seeforelleneröffnung am 1 Feb. ist für mich dann der richtige Startschuss in die neue Fischersaison.
Seeforellen und Bachforellen befische ich hauptsächlich mit dem Wobbler oder Gummi.
Wenn der Sommer kommt, bin ich meistens mit meinem Boot auf dem Bielersee unterwegs oder fische vom Ufer aus mit meinen selbst gebundenen Gamben auf Egli.
Ab Oktober ist dann noch das Äschenfischen mit der Zapfen und der Fliegenrute angesagt.
Meistens unterbreche ich am 16 und 17 Dez, die Äschenfischerei und fahre für zwei Tage an den Lac de joux (VD)zur Seeforelleneröffnung.
Für mich hat die Fischerei etwas Magisches und genau das bringt mich dazu Stunden lang am Wasser zustehen.
Ich habe mich das erste mal in der Saison 2012 dazu entschieden einen Blog zuführen, um über meine Fänge und sonstige Zeit am Wasser zu berichten.
Für Fragen über meine Fischerei oder Gewässer die ich befische, gebe ich sehr gerne Auskunft.
e-mail:

ES WERDEN LAUFEND KURSE ANGEBOTEN
Nächster Kurs:
Oktober 2021
Äschenfischen mit der Zapfenmontage
Weitere Infos folgen.
Fischereibedarf Wenger
Tel.0313814344

Sonntag, 11. Juli 2021

Frustbewältigung am Nidaubürenkanal

Wenn ich innert einer Woche in der Berneraare zwei Bachforellen um die 40cm., in der Schüss 3 Forellen ca,35cm verliere und noch beim "pänglä" im Thunersee einen Seeforellenbiss verpasse, dann komme  ich schon langsam an meine grenzen.
Um nicht ganz zu verzweifeln, machte ich heute wieder einen Spatziergang an den Nidaubüren-Kanal.
Da ist im Moment Fischkontakt garantiert!!!
Der Start war diesmal am Seespitz und das Ziel die erste Brücke bei der Nidaubadi.
Der Wasserstand war recht hoch und die Farbe angetrübt.
Aber wie ich schon  bei meinen letzten Besuchen erfahren habe, hatte das keinen einfluss aufs beissverhalten der Eglis.
So wie beim Nidaukursschiffssteg hat es auch in der Seespitzgegend  tausende von Butzen in Ufernähe.
 Wo Futter ist, ist natürlich auch der Räuber nicht weit davon entfernt.
Es war auch hier wieder genau das gleiche Schauspiel wie weiter Fluss abwärts.
Immer wieder schossen die Eglis gierig in die Butzen und versuchten so zum Erfolg zu kommen.
So hatte ich sehr leichtes Spiel und musste nur im richtigen Zeitpunktz die Gambe runter lassen und "Päng"!!!
Natürlich biss es auch
 wenn die Eglis nicht an der Oberfläche aktiv waren.
Eigentlich biss es immer!😆

WICHTIG!!!
Bei der starken Strömung  genug Gewicht an die Gambe, damit der Kontakt zum Grund gehalten werden kann.
Böötli um Böötli abfischen und Strecke machen.
Nach 2,5Std war mein Ego wieder beruhig und ich war mit dem Fangerfolg und der Grösse der Fische mehr als zufrieden.

Köder:
Zweiergambe mit kleinem Mistwurm
20gr Blei
 
Genau 1 Kg Eglifilets😀


Der Nidaubüren-kanal ist momentan voll mit Eglis!😉

Sonntag, 20. Juni 2021

Eglisuche am Nidaubürenkanal

Heute machte ich mich zum ersten mal in diesem Jahr am Nidaubürenkanal auf die Suche nach den ersten Stachelritter.
Der Start war beim Kursschiffssteg in Brügg und bei den Böötli geplant.
Leider machte mir die starke Strömung einen Strich durch die Rechnung.
Die Gambe erreichte kaum den Grund und die Position des Bleis war nicht zu halten.
Nur nach wenigen Versuchen wurde die Übung abgebrochen und es ging weiter an den Kursschiffssteg von Nidau.
Eigentlich ein guter Spot!
Aber leider war auch da die Strömung viel zu stark und ich konnte die Gambe kaum halten.
Zum guten Glück war die Strömung bei den Booten etwas schwächer und die Gambe blieb mit 20gr, Blei einigermassen auf dem Grund.
Nach den ersten 3 Booten gab es kein einziger Zupfer.
Ich nahm mir vor.
noch die nächsten 3 Böötli abzufischen und wenn nichts läuft, Tackle zusammen packen und ab nach Hause.
Beim letzten Boot kam dann der ersehnte Biss und das erste Nidaubürenkanal-Egli in diesem Jahr hat angebissen.
Also, Sie sind doch schon im Kanal unterwegs.
Ich musste ziemlich viel Strecke machen und die Boote gut abfischen, aber nur so schnappte erfreulicher weise immer wieder mal ein Egli nach den Würmer.
Nach gut 2 Std, packte ich wegen der Wärme (hatte keine Kühltasche dabei;-()meine Sachen zusammen und machte mich mit schlussendlich11stk. guten Eglis (20-25cm.) auf den Heimweg


Köder:
Zweiergambe mit kleinem Mistwurm
20gr, Blei

WICHTIG!!!
Momentan viel Strecke machen und Boot um Boot abfischen.
Wenn die gute Zeit kommt,(Aug.-Okt.)
kann man auch in der Kanalmitte erfolgreich sein.

Freitag, 11. Juni 2021

Rotgetupfte aus dem Emmental

 Nach dem Ausflug mit vielen Untermassigen und zwei guten Ausschtiger gestern an der Gürbe, musste ich heute nochmals ans Fliessgewässer.
Diesmal war die Emme an der reihe.
Die Abflussmenge von 14 m3/s war gerade so im grünen Bereich und könnte noch für eine gute Bafo reichen.
Nach der Arbeit ging es ab ins Emmental Richtung Horben.
Schnell die Watthosen anziehen ,Tackle aus dem Auto und los an den ersten Spot.
Ein Bacheinlauf war das erste Ziel.
Es war unglaublich!
5 Würfe und schon schnappten die ersten zwei Untermassigen nach dem Wobbler.
Ein guter Start.
Natürlich war der Jagdinstinkt in mir schon wieder geweckt und irgendwie hatte ich das Gefühl das es noch ein guter Fisch geben könnte. 
Ich arbeitete mich im Wasserwatend von Spot zu Spot, machte ziemlich viel Strecke und es gab auch immer wieder Fischkontakt.
Es schien, als ob die Forellen richtig in Fresslaune waren.
An einer grösseren Schwelle war es dann tatsächlich soweit.
Hinter diesem Stein, denn ich nur mit riskanten Würfen erreichen konnte, kam der Biss einer guten Bafo(36cm)

Nach dem Anhieb blieb der Fisch hinter dem Stein stehen und machte keine wank.
Ich war mir zuerst nicht sicher ob es eventuell ein Stück Holz sein könnte? Doch nach kurzer Zeit zog die Forelle in die Bachströmung und der schöne Fisch zeigte sich zum ersten mal.
An der Strömungskannte war es dann endlich soweit und die Bafo gab sich nach kurzen Fluchtversuchen geschlagen.
Obschon die Bafo eine ca.10cm Groppe im Schlund hatte, packte Sie nach dem Wobbler

Köder:
Wobbler 50mm..5gr
gold .schwarz
von
Ali express

Obwohl ich noch einiges an Strecke machte, blieb es beim einzigen Massfisch.
Trotzdem für mich ein super Tag am Wasser.
Top Wetter, die Fische waren in Fresslaune und ich konnte, was ich besonders liebe eine grosse Strecke im Wasser waten und links und rechts von mir immer wieder gute Spots abfischen.
Tip!!!
Bei der Fischerei mit dem Wobbler ist die
Abflussmenge und die Wasserfarbe  im Bach sehr entscheidend.
Perfekte Wasserfarbe für die Wobblerfischerei!:-)💪


Wenn alles zusammen passt, ist ein guter Fisch absolut machbar.
Bei zu trübem oder gar braunem Wasser sitzen die Bafos oft am Rand und können eventuell mit dem Wurm an der Zapfenmontage oder der Fühlermontage gefangen werden.
Bei zu klarem Wasser sind die Fangchancen am grössten wenn man am Morgenfrüh oder Abend beim Einnachten mit der Nymphe oder Fliege unterwegs ist.
Natürlich sind auch tiefe Pools oder Überfälle bei klarem Wasser immer wieder eine Alternative.

Freitag, 14. Mai 2021

Viele Fischer an der Schüss

Heute musste ich mich zwischen der Schüss und dem Thunersee entscheiden
Einerseits war das Wetter für den See perfekt, anderseits sprach die Abflussmenge von 6,9m3/s für die Schüss
Nach langem hin und her, viel der Entscheid  aufs Fliessgewässer.
Bachtackle ins Auto und ab in richtung Bernerjura.
Am Ziel angekommen, merkte ich schnell mal das heute viele Fischer frei haben und die gute Abflussmenge auch nutzen wollen.
Überall parkierte Autos und fast hinter jedem Busch stand schon ein Petrijünger am Wasser.
Der absolute Ablöscher!
Für solche Fälle gibt es einen Plan A und einen Plan B
Plan A:Gewässer wechseln oder wieder nach hause fahren.
Plan B: Das ganze als Challenge anzunehmen und die stark befischte Strecke zu befischen und mit riskanten Würfen und gefährlichen Klettereinlagen versuchen, trotzdem noch eine gute Bafo an den Haken zu bekommen.
Wegen der guten Wasserfarbe entschied ich mich für Plan B!
Ich startete gleich beim Parkplatz in La heutte und fischte zum teil im Wasserwattend  Meter um Meter ab.
Überall waren Spuren und es schien als ob die ganze Schüss mehrmals  abgefischt wurde.
Obschon ich immer wieder riskierte mit Wunderwürfen meinen Wobbler zu verlieren, gab es bis auf einen kleinen Ausschteiger keine weiteren Fischkontakte.
Nach gut 30 min kam ich an eine Stelle die nur befischbar ist, wenn es so wie heute genug Wasser gibt und die Forellen dadurch an die Strömungskannte stehen.
Ansonsten ist dort ein Rinnsal und die Farios halten sich unter den Steinen versteckt,
Gute 10 Meter vor dem Spot gegen die Strömung stehend warf ich den Köder an die Kannte und zog den Wobbler leicht twitchend immer wieder über die Strömung.
Beim dritten mal knallte es und meine Taktik wurde belohnt.
Aus der tiefen Rinne schiesst eine gute Massbafo und schnappt sich den Köder.
Nach kurzem Drill aber an der leichten Rute immer wieder ein Erlebnis konnte ich die Forelle sicher landen.


Köder;
Pointer 48mm.DD
Chartreuse shad
von
Lucky craft

Nach einigen weiteren Spots ohne Kontakt fuhr ich zum Abschluss noch nach Pery
Auch da waren schon einige Fischer unterwegs.
Trotzdem gab es noch einen Ausschteiger und eine releaste 29 Bafo.

Mittwoch, 28. April 2021

Aktive Fische im Bielersee

Wenn es auf dem Bielersee sehr gut läuft und die Möglichkeit besteht aufs Wasser zu kommen, verzichte ich gerne einmal aufs Seeforellenfischen am Thunersee.
Der Start war fast wie immer vor der Blechhütte auf 16m beim Hagneckkanal.
Gamben runter und auf den ersten Biss warten.
Anscheinend soll es nur kurze Zeit dauern bis es das erste mal an der Rutenspitze ruckelt.
Aber unter schnell verstehe ich etwas anderes.
In einer Stunde gab es nur gerade mal 2 Massfelchen.
Es musste was geschehen.
Es kann ja nicht sein, dass alle gut fangen und bei mir läuft kaum was.
Da ich im April immer wieder an der Uferseite (Hagneck) der Insel gute Felchen fangen konnte, gab es einen Spotwechsel.
BINGO!!!
Es war tatsächlich die richtige Entscheidung.
Das Echolot zeigt auf 16-20M gute Schwärme an.
Jetzt müssen die Fische nur noch beissen.
Da es kaum Wind gab, liesen wir die Boote mit der Drifftung treiben.
Gambe runter und schon kommt der erste Biss.
Eine gute Felche!33cm schnappt sich die Nymphe.
Gambe wieder runter ,,und Fisch!
Diesmal ein Egli 25cm.



Köder:
Schwarz-rote Nymphen

Es war unglaublich. Die Fische bissen zum teil im Minutentakt.
Aber leider waren auch immer wieder Eglis dabei.
Auch mehrere Spotwechsel brachten keine Besserung.
Überall wo die Felchen bissen war auch wieder ein Egli dabei
Die Eglis sind jetzt im Laichgeschäft  und sollten  geschohnt werden.
Ab einer gewissen Tiefe überleben Sie den Druckausgleich nicht mehr und können auch nicht lebend releast werden.
Nach 12 guten Felchen und 10 Eglis wurde die Übung um 15 Uhr abgebrochen.
Ich konnte  mehr als genügend Fische drillen und entschied die Eglis in ruhe zulassen.
PRO FISCH!!!👍

Freitag, 26. März 2021

Endlich Silber aus dem Thunersee

Wie schon erwähnt, versuchte ich es mit diversen Köder, vielen Spotbesuchen und verschiedensten Köderführungen.

All das brachte keinen Erfolg.
Bis jetzt bringe ich es erst auf einen Anstupser und eine kleine Seefo.
Über 80 Std werfen liegen mittlerweile hinter mir und ich stand langsam vor dem ersten Seefokoller.
Trotzdem ging es heute wieder top motiviert mit Tinu zusammen an den Thunersee.
Am See angekommen, war die Motivation leider schon wieder im Keller.😕
Spiegelglattes Wasser ,kein Wind und klarer Himmel.
Also, alles andere als gute Seefobedingungen.
Ich startete mit einem Schaufelwobbler an einer flach abfallenden Kannte und fischte den Spot bis ins tiefe Wasser gut ab.
Ich hasse tiefe Stellen und fische am liebsten nur in Tiefen von 1m-10m.
Im flachen Wasser wird der Köder schnell geführt und mit kurzen spinnstops immer wieder getwitcht.
Das ist meine Seeforellenfischerei.
Nicht wie im tiefen Wasser wo  der Köder meistens bis auf den Grund gelassen wird(das kann je nach Köder und Tiefe lange dauern) und dann mit langsamen twitchen Meter um Meter über den Grund reinkurbeln.
Wenn ich im tiefen Wasser fische, setzt ich auf schwerere Köder.
Wie zum Beisspiel: Wander 110,Wander 95mm Magnum25gr, u,s,w,
An der steil abfallenden Kannte angekommen und immer noch Ententeich, montierte ich einen schweren Köder 28gr,

Köder;
Jigwobbler 95mm,28gr
No name  von Ali Express

Köder voll raus pfeffern und dann auf den Grund sinken lassen.
Nur mit halber Motivation twitche ich den schweren Köder ans Ufer und suchte immer wieder den Kontakt zum Grund
Plötzlich ein leichter Stupser.
Tinu ha Fischkontakt!
Nei!
Si hanngät!
Ich kann es kaum glauben.
In gut 20 Meter Wassertiefe packte tatsächlich eine gute Seefo nach dem Köder.
Sofort startete der Fisch unverhoffte Fluchten und versuchte sich immer wieder vom Köder zu befreien.
Zum guten Glück war Tinu schnell mit dem Netz bei mir und konnte die Forelle nach zwei weiteren Fluchtversuchen sicher keschern.
Yeess!!!
Da liegt er wieder vor mir.
Der Fisch der tausend Würfe
54cm. Blankes Silber


Freitag, 19. Februar 2021

Wieder einmal Fisch-drillen

 Um nach gut 50 Std. "Seefopänglä" ohne Fischkontakt keinen Koller zu kriegen, machte ich heute einen Ausflug auf den Bielersee um ein paar Felchen zu drillen.
Das Bedürfnis auf Fisch war einfach zu gross und bei dem herrlichen Wetter schon fast ein muss.
Immerhin kann man beim Felchenfischen fast immer mit Fischkontakt rechnen
Um die Mittagszeit war es endlich soweit und der Anker wurde auf dem ersten Hotspot gesetzt.
Weniger als im Oberland kann ja nicht laufen.
Top motiviert machte ich die ersten züge und rechnete jeden Moment mit dem ersten Biss.
Aber eben...
Es schien, als ob die Felchen nicht wirklich in Fresslaune waren und ich musste gute 2 Stunden auf den ersten Biss warten.
Danach war wieder tote Hose.
Ein weiterer Spotwechsel vor den Hagneckauslauf auf 25m.war angesagt.
Gambe runter und auf ein neues.
Wieder ziehen und auf den ersten Biss warten.
Yess!
Fish on.
Es scheint, als ob ich jetzt die richtige Stelle gefunden habe.
Immer wieder gab es Felchenbisse und bis um 17 Uhr lagen  immerhin 10 Massfelchen auf dem Boot.


Gambe:
167 vom Bernhard
Viollette mit Rippung gr,14