Hallo an alle Fischerfreaks und Blogbesucher

Ich fische hauptsächlich in den Bächen, Flüssen und Seen vom Kanton Bern.
Meine Zielfische sind Forellen, Äschen und Egli.
Ich verbringe das ganze Jahr sehr viel Zeit am Wasser.
Ab dem 1 Januar fische ich auf Trüschen, Felchen und ab und zu fahre ich an den Lac de joux zum Seeforellen fischen.
Mit der Seeforelleneröffnung am 1 Feb. ist für mich dann der richtige Startschuss in die neue Fischersaison.
Seeforellen und Bachforellen befische ich hauptsächlich mit dem Wobbler oder Gummi.
Wenn der Sommer kommt, bin ich meistens mit meinem Boot auf dem Bielersee unterwegs oder fische vom Ufer aus mit meinen selbst gebundenen Gamben auf Egli.
Ab Oktober ist dann noch das Äschenfischen mit der Zapfen und der Fliegenrute angesagt.
Meistens unterbreche ich am 16 und 17 Dez, die Äschenfischerei und fahre für zwei Tage an den Lac de joux (VD)zur Seeforelleneröffnung.
Für mich hat die Fischerei etwas Magisches und genau das bringt mich dazu Stunden lang am Wasser zustehen.
Ich habe mich das erste mal in der Saison 2012 dazu entschieden einen Blog zuführen, um über meine Fänge und sonstige Zeit am Wasser zu berichten.
Für Fragen über meine Fischerei oder Gewässer die ich befische, gebe ich sehr gerne Auskunft.
e-mail:
sandro.fargnoli@gmx.ch

ES WERDEN LAUFEND KURSE ANGEBOTEN

Dienstag, 24. November 2020

Zweite Äsche auf der neuen Strecke

 Anscheinend ist auf der Strecke der Befischungsdruck wirklich nicht all zu gross.
Beim dritten Besuch konnte ich schon die zweite Massäsche landen.
Unter der Woche ist die Strömung wegen dem Sunk und Schwall ziemlich stark und es gibt nur wenige Möglichkeiten den Köder schön an der Zapfenmontage zu präsentieren.
Am besten versucht man an den kleinen Strömungskannten vom Ufer (ca,1m.) zu fischen.
Natürlich kam ich auch wieder an die Stelle, wo es beim ersten besuch einen schönen Ausschteiger gab.
Also konzentriert fischen.
Ich konnte es kaum glauben.
Erster Wurf und Biss!!!
Wegen der starken Strömung blieb die Äsche an der Oberfläche und versuchte sich mit drehungen  um die eigene Achse vom Haken zu lösen.
Zum guten Glück konnte ich den Fisch schön auf zug halten und gewann so Meter um Meter.
Schlussendlich war Fortuna auf meiner Seite😀
Äschenbock 40cm. 

Köder:
3,7gr, Zapfen
Haken 10/12
Bienenmade 

Sonntag, 8. November 2020

Neue Äschenstrecke entdeckt

Heute fischte ich das erste mal auf einem Aareabschnitt den ich schon längere Zeit im Visier hatte.
Ich hörte das die Strecke wegen den rutschigen Steinen am Ufer, den vielen unregelmässigen Strömungskanten und der starken Strömung ziemlich schwierig zu befischen ist.
Anderseits wurde auch gemunkelt das es fast immer Massfisch gibt.
Das ganze machte mich natürlich neugierig und musste unbedingt abgejeckt werden.
Ohne grosse Erwartung ging es an die Mission:
Neuer Aare-abschnitt!!!
Sonntagmorgen, top Wetter und trotzdem weit und breit kein einziger Fischer auf der Strecke zusehen.
Das sagt einiges.
Schon nach wenigen Würfen war klar, dass die Strecke nichts für Anfänger ist und viel Geduld und Erfahrung fordert.
Wer nicht bereit ist einige Angelhaken zu verlieren, sollte die Strecke unbedingt meiden.
Am Anfang war ich mehr oder weniger mit Strömungskannten und Untiefen erkennen beschäftigt und hatte auch immer wider Hakenabrisse.
Zum guten Glück bekam ich im verlauf des Morgens die Strecke immer besser in den Griff und es gab sogar mit einer untermassigen Äsche den ersten Fischkontakt.
Jetzt musste nur noch die schon fast versprochene Massäsche beissen.
Um die Mittagszeit war es dann soweit und nach einem 
Ausschteiger um die 40cm, einer Bafo, schnappte tatsächlich ein Massfisch nach der weissen Nymphe😍
Köder:
3,7gr Zapfen 10/12Haken
Weisse Goldkopfnymphe mit Kupferdrahtrippung und Seehunddubbingkranz
Gr,14 in einer Schlaufe im Vorfach eingebunden


Donnerstag, 5. November 2020

Ä chli ga Trüschälä

Nach einem kurzen Abstecher zum Bernhard, ging es am frühen Abend nach Bönigen wieder einmal  zum Trüschenfischen.
Die Lütschine brachte trübes Wasser (Futter) und die Strömungskante war in wurf nähe.
Also schnell das Blei an die Montagen, Haken mit Würmer bestücken und mit voller Wucht in den See, an die Strömungskante.
Das Blei auf den Grund sinken lassen, spannung zur Rute aufbauen und ab in den Rutenständer damit.
WICHTIG!!!
Die Schnur muss schön bis zur Rute ohne Bogen angespannt sein.(Bisserkennung)
Bis jetzt hatten wir immer nur beim Eindunkeln oder in der Nacht bisse.
Aber heute waren die Trüschen schon früher aktiv.
Bereits nach wenigen Minuten gab es bei einer von Tinus Ruten ein agressieves ruckeln.
Der erste Biss?
Tinu nahm die Rute aus der Halterung, wartete noch ein paar Sekunden und setzte den anhieb.
Fisch!!!
Die erste Trüsche ist tatsächlich bei Tageslicht gelandet.
In der ersten Stunde gab es noch einige Bisse und auch ich konnte im hellen eine Trüsche landen.
Wie es beim Trüschenfischen typisch ist, gab es plötzlich keine Aktivitäten mehr.
Warten war angesagt.
Erfreulicher weise zeigten sich die Trüschen in der Dunkelheit wieder und wir hatten bis 20 Uhr immer wieder einige Kontakte.
Wie es sich gehört, packten wir unsere Sachen um 20 Uhr zusammen und fuhren mit 6 guten Trüschen nach Hause. (3 Tinu und 3 ich)

Montage:
60-80gr, Blei
Seitenarmmontage(2Seitenarme)
Hakengrösse 2-4,Leuchtperle
pro Haken 1Tauwurm

Sonntag, 1. November 2020

Grosser Fischerandrang auf der Neubrück-strecke

 Normalerweise kann man auf der Neubrück-strecke am Wochenende gut den vielen Fischer ausweichen und hat so ziemlich seine Ruhe. 
Aber heute war es ganz anders.
Von 10 bis 1230 Uhr traf ich auf mindestens 10 Fischer.
Möchte nicht wissen wie es auf der Restwasser-strecke aussah.😆
Wahrscheinlich trieben die milden Temperaturen die vielen Fischer ans Wasser.
Es ist jedes Jahr das selbe Spiel, kaum sinken die Temperaturen in den Minusbereich, nimmt der Andrang schon wieder ab und es stehen nur noch die hartgesottenen Fischer am Wasser.
Natürlich kam ich trotzdem zum fischen und es gab sogar noch mehrere Fischkontakte
In den 2,5 Std, die ich am Wasser stand, konnte ich 2 Untermassige und eine massige Äsche(39cm.) drillen.

Montage
Montage:
3,7gr,Zapfen,Haken:10/12Bienenmade

Auffallend war auch, dass die Äschen um die Mittagszeit plötzlich auf die weisse Nymphe bissen.
Dänu hatte innert kurzer Zeit drei Fische auf die weisse Nymphe. Auch schon im letzten Jahr war die weisse Nymphe in den ersten zwei Novemberwochen ein heisser Köder.
Weiss kommt in den nächsten Tagen bei mir ganz bestimmt mehrheitlich zum Einsatz👍
Weisse Goldkopfnymphe

Hakengrösse 14/16, Goldkopf 2,3mm,
Weisses Floss mit Glitzer
Kranz aus Pfauenfedern

Freitag, 2. Oktober 2020

Herbstbarsche

Es ist soweit!!!
Die Eglis ziehen in den See.
Riesige Butzenschwärme schwimmen  am Ufer vom Nidaubüren-kanal entlang  Strom aufwärts und in der Mitte warten  die Räuber auf ihre Beute.
Wer jetzt vom Ufer aus Eglis fangen will und den Andrang an der Schleuse in Port umgehen möchte, versucht es am besten auf der Strecke Schwadernau Brügg.
Mit dem Rotwurm an der Zweiergambe und 10-20gr. Blei je nach Strömung hat man sehr gute Fangchancen.
Wichtig!!!
Die Gambe in die Schifffahrtsrinne werfen und dann das Blei über den Grund laufen lassen.
Nicht zu grosse Würmer verwenden.(Viele Fehlbisse)
 Die Bisse sind sehr gut erkennbar.
Beim Biss sofort den Anhieb setzen.
Natürlich kann man nicht locker mal 30 oder mehr Fische fangen wie in Port.
Aber dafür hat man seine Ruhe und 10-20Stk, im 20cm schnitt sind absolut machbar.
Auch heute hat es ein paar Eglis gegeben.
Köder:
Zweiergambe mit Rotwurm
20gr. Blei

Dienstag, 8. September 2020

Gute Eglis in Brügg

In letzter Zeit war ich nur noch am Seespitz in Nidau  unterwegs und konnte immer zwischen 20 und 30 Eglis fangen.
Sogar mit der Zapfenrute (3gr, Zapfen, Mistwurm eingestellt auf 2-2.5m.) gab es Egli.
Da ich von Dänu hörte das er letzten Samstag in Brügg gut fangen konnte, wollte ich es heute auch da versuchen.
Und Dänu hatte recht!
Zwar brauchte ich für 20 Eglis gute 3 Std, aber dafür war kein einziges Untermassig und der Durchschnitt lag bei 20cm.
Köder:
Zweiergambe mit kleinem Mistwurm
15-20gr, Blei
Neben dem  Steg und unter den Booten hatte es riesige Butzenschwärme aber trotzdem biss kein einziges Egli.
Also versuchte ich es in der Kanalmitte.
15-20gr. Blei an die Gambe und ab damit.
Montage über den Grund laufen lassen und bumm!
Erster Fisch.
Auffallend waren die kurzen Beisszeiten.
2-3 Fische dann war fertig.
Wieder 2-3 Fische und fertig.
Schlussendlich habe ich mein gesetztes Ziel von 20Stk.Egli trotzdem noch  erreicht.

Donnerstag, 3. September 2020

Erste Boots-Eglitour

Das Jahr 2020 ist ein gutes Eglijahr!
Ob vom Ufer aus am Nidaubürenkanal oder auf dem See.
Überall wird gut gefangen.
In den letzten 3 Wochen konnte ich vom Ufer aus am Nidaubürenkanal immer gut Egli fangen.
Fänge von 20-30Stück sind keine Seltenheit.
Heute ging es zur Abwechslung mit Tinu zusammen auf den See.
Tinu in seiner paradediziplin:
Jiggen
Auch auf dem See sind die Eglis aktiv.
Nach kurzem suchen trafen wir am Mittag vor Mörigen in einer Wassertiefe von 5-9 Meter auf die ersten jagenden Stachelritter.
Schnell Gummi raus und hopp!
Schon ist das erste gute Egli auf dem Boot.
Mit dem Doppeljig oder dem Carolinarig konnten wir innert kurzer Zeit ein paar gute Fische landen.
Leider wurden die Jagden immer wie seltener und nach einer guten Stunde war das ganze Spektakel wieder vorbei.
Natürlich versuchten wir alles mögliche, aber die Eglis schalteten auf absolut stur.
Um die ruhige Zeit bis am Abend zu überbrücken, fischten  wir mit dem Mistwurm an der Zweiergambe auf ca, 13 Meter, 
Nicht berauschend, aber ein paar Eglis bissen auch auf die Gambe.
Unsere Ausdauer wurde belohnt und am Abend gab es im flachen Wasser wieder mehr Action.
Bewaffnet mit unseren Gummiködern konnten wir tatsächlich nochmals einige Eglis aufs Boot bringen.
Köder:
Doppeljigg: 5+3gr,Jigkopf,2 inch Keitech
Carolina: 5gr, Bullet:2 inch Noike
Farbe: rot-braun,Silber-natur