Hallo an alle Fischerfreaks und Blogbesucher

Ich fische hauptsächlich in den Bächen, Flüssen und Seen vom Kanton Bern.
Meine Zielfische sind Forellen, Äschen und Egli.
Ich verbringe das ganze Jahr sehr viel Zeit am Wasser.
Ab dem 1 Januar fische ich auf Trüschen, Felchen und ab und zu fahre ich an den Lac de joux zum Seeforellen fischen.
Mit der Seeforelleneröffnung am 1 Feb. ist für mich dann der richtige Startschuss in die neue Fischersaison.
Seeforellen und Bachforellen befische ich hauptsächlich mit dem Wobbler oder Gummi.
Wenn der Sommer kommt, bin ich meistens mit meinem Boot auf dem Bielersee unterwegs oder ab und zu mal vom Ufer aus mit meinen selbst gebundenen Gamben auf der Eglipirsch.
Ab Oktober ist dann noch das Äschenfischen mit der Zapfen und der Fliegenrute angesagt.
Meistens unterbreche ich am 16 und 17 Dez, die Äschenfischerei und fahre für zwei Tage an den Lac de joux (VD)zur Seeforelleneröffnung.
Für mich hat die Fischerei etwas Magisches und genau das bringt mich dazu Stunden lang am Wasser zustehen.
Ich habe mich das erste mal in der Saison 2012 dazu entschieden einen Blog zuführen, um über meine Fänge und sonstige Zeit am Wasser zu berichten.
Für Fragen über meine Fischerei oder Gewässer die ich befische, gebe ich sehr gerne Auskunft.

ES WERDEN LAUFEND KURSE ANGEBOTEN !!!





Freitag, 14. Juni 2019

Rotgetupfte aus der Schüss

Einerseits freue ich mich riesig über meine schöne Bachforelle (33cm)
Köder:
Bevy shad Fc 50mm.Chartreuse shad
von
Lucky craft

anderseits mache ich mir auch sorgen um die Schüss.
Zwischen La heutte und Soncebonz traf ich auf mehrere Fischer und an vielen guten Spots war das hohe Gras runtergetreten was auch auf Fischer hindeutet.
Der Befischungsdruck an der Schüss ist in den letzten jahren enorm angestiegen.
Ob das so weiter gut geht, wage ich zu bezweifeln.
Es sind nicht immer nur die Vögel.
Auch wir (Vögel) müssen uns an der Nase nehmen!
Ich bin kein Fan von Catch und release.
Aber warum nicht einmal eine knapp massige Bafo releasen, wen man schon 20 Stück in der Statistik eingetragen hat.
Ich entnehme auch gerne einmal eine Forelle.
Aber seit 4 Jahren habe ich mir im Bach ein mindeste Mass von 30cm. gesetzt und eine max. Fangzahl von 3 Stück pro Tag.
Das ist mein Beitrag und meine Meinung zur nachhaltigen Fischerei im Bach

Sonntag, 9. Juni 2019

Fertig "Seefopänglä"!!!

So das war`s !
Mit dem heutigen Besuch an den Thunersee und einer untermassigen Forelle geht für mich die Seefosaison zu ende.



Köder:
Wander Pearl withe 95mm.
von
Lucky craft
Natürlich darf man noch bis am 31 August auf die Seeforellen fischen, aber mit den steigenden Wassertemperaturen ziehen sich die Seefos ins tiefere zurück Wasser und sind vom Ufer aus kaum noch zu fangen.
Mit einem Massfisch aus dem Lac de joux und 5 Untermassigen aus dem Thunersee blicke ich auf eine eher schlechte Seefosaison zurück.
Auch der Verschleiss an Material war sehr hoch.
Mit einem Verlust von 4 Wander 95mm, und 3 Schnüren a 150m. im Wert von 65sfr, pro Schnur liege ich weit über dem Durchschnitt.
Jetzt hoffe ich auf die kommende Eglisaison und ab und zu auf eine Forelle aus de Bach.
Schlechter kann es kaum noch werden.

Freitag, 10. Mai 2019

Abwechslung tut gut

😉Heute wechselte ich von der schweren Seefocombo auf die leichte Bachcombo und machte einen Abstecher an die Gürbe.
Nach 100 Std, "pänglä" und nur 3 untermassigen Seefos sicher nicht schlecht für die Motivation.
Die Gürbe ist nach wie vor eines meiner Lieblingsgewässer und immer wieder gut für schöne Fische.
Vor allem dann, wenn die Wasserfarbe (Grün, leicht eingetrübt) und die Abflussmenge ( 3 M3/s-7M3/s) stimmen.
Köder;
Pointer 48mm dd Chartreuse shad
von
Lucky craft
Schon beim zweiten Wurf kam der Biss einer guten Bafo (32cm.)
Am Nachmittag gab es dann noch eine Handvoll Untermassige und zwei schöne Nachläufer.
Endlich wieder einmal Fischkontakte.
Abwechslung tut wirklich gut!!!

Sonntag, 17. März 2019

Silber aus dem Lac de joux

😊Nach einer schlechten Bachforelleneröffnung ging es heute mit Nick und Clödu an den Lac de joux
Am Ufer lag immer noch Eis vom See
Tatsächlich waren die Fische in der ersten Stunde aktiver als im Bach.
Nick konnte schon nach wenigen Würfen einen Hecht releasen.
Keine 10 Min später gab es ganz in Ufernähe Aktivität auf
 der Wasseroberfläche.
Sofort werfe ich den Köder in die Richtung.
Konzentriert und voller Hoffnung führe ich den Wander durchs Wasser. Leider bleibt der erhoffte Biss aus.
Nochmals ziele ich in Richtung Fisch. Aber diesmal keine 15 meter vom Ufer entfernt  und in einer Wassertiefe von max. 70 cm.
Zweimal twitchen und Päng!!!
Tätsächlich kommt der Biss.
Nach ungewissem Drill ob es nicht auch ein Hecht sein könnte, zeigt sich im Kescher eine gut massige Seeforelle.
Yesss!!!!
Köder:
Wander Pearl withe 80mm
von
Lucky craft
Auch bei Clödu gab es kurz darauf  Kontakt. Aber leider verabschiedete sich der Fisch vorzeitig.
Ich bekam noch einen Biss und einen Hammerbiss.
Alle Fische bissen  in der ersten Stunde.
Wir hatten alle drei Fischkontakt was beim Seeforellenfischen sehr selten ist!
Leider blieb es bis am Nachmittag bei der aktiven Morgenstunde.
Trotzdem ein gelungener Tag am Lac de joux.

Dienstag, 5. März 2019

Der Zähler läuft

Der erste Monat "Seefopänglä" ist schon vorbei und bis auf einen weiteren kleinen Ausschteiger ist von Silber weit und breit nichts zusehen.
Mittlerweile sind mehrere Stunden auf den Zähler gekommen.
Aber mir ist klar, dass bis zum ersten Silber noch einige Stunden dazu kommen können.
Ich habe bis jetzt auch nur von sehr wenigen Uferseefos gehört.
Also bin ich nicht der einzige der auf seine erste Seefo wartet.
Auch bei garstigem Wetter wird geworfen!!!
Die gute Zeit kommt ganz bestimmt noch.
(April,May)
Spätendens dann, wenn die Mayfliegen ihren Hochzeitstanz aufführen und die ganzen Uferregionen von Insekten überdeckt sind.
Oftmals kann man in der Zeit beobachten, wie die Seefos die tanzenden Mayfliegen von der Oberfläche pflücken. 
Dann sollte man bereit sein!!!
In den Wochen bin ich bis zu 4-mal am Wasser und hoffe jedes mal auf den ultimativen Biss.

Sonntag, 10. Februar 2019

Ein weiterer "Seefo- nuller"

Heute war wieder einmal "Seefopänglä" angesagt.
Clödu und ich marschierten noch in der Morgendämmerung ans Seeufer.
Top motiviert werden die ersten Würfe gemacht.
Um die Motivation hoch zuhalten, wurde nach zwei Stunden eine "Zigi-pause" eingelegt.
Leider gab es bis jetzt noch keinen Fischkontakt.
Aber wir haben ja noch Zeit.
Also weiter geht's!
Clödu in "Action"

Wander80mm.
 Silver Minnow
von
Lucky craft
Immer wieder werden die Wander in Richtung Seemitte geworfen und auf den ultimativen Biss gewartet.
Aber irgend wie wollten die Seefos heute einfach nicht und der erhoffte Biss blieb aus.
Am Mittag war es dann soweit und wir mussten uns geschlagen geben.
Ohne Fischkontakt packten wir unser Tackle zusammen und machten uns mit einigen Stunden mehr "pänglä" auf den nachhause Weg.
Wieder sind einige Stunden ohne Fisch auf den Zähler gekommen.
Aber aufgeben gibt es nicht!
Bis jetzt bin ich auf 15 Std, werfen und hatte dabei eine Untermassige, ein Untermassiger und ein massiger Ausschteiger.

Dienstag, 1. Januar 2019

Start ins neue Jahr

Und schon liegen die ersten Stunden Felchenpimpen hinter mir.
Der heutige Tag war geprägt von sehr vielen untermassigen Felchen und nur wenigen Massfelchen.
Wer mehr als 10 Fische auf dem Boot hatte, durfte mehr als zufrieden sein.
Köder:
Violette und rote Nymphen gr, 14
Die grösste Überraschung war ein Hecht der auf die Felchengambe einstieg.
Mit 93 cm. kein kleiner Fisch!
Leider konnte ich den Esox nicht wieder releasen.
Trotz mehreren erfolglosen Versuchen brachte ich den Hecht nicht wieder zum schwimmen.
Wahrscheinlich lag es am langen Drill und an der Erschöpfung.
Schade für das schöne Muttertier.