Hallo an alle Fischerfreaks und Blogbesucher

Ich fische hauptsächlich in den Bächen, Flüssen und Seen vom Kanton Bern.
Meine Zielfische sind Forellen, Äschen und Egli.
Ich verbringe das ganze Jahr sehr viel Zeit am Wasser.
Ab dem 1 Januar fische ich auf Trüschen, Felchen und ab und zu fahre ich an den Lac de joux zum Seeforellen fischen.
Mit der Seeforelleneröffnung am 1 Feb. ist für mich dann der richtige Startschuss in die neue Fischersaison.
Seeforellen und Bachforellen befische ich hauptsächlich mit dem Wobbler oder Gummi.
Wenn der Sommer kommt, bin ich meistens mit meinem Boot auf dem Bielersee unterwegs oder fische vom Ufer aus mit meinen selbst gebundenen Gamben auf Egli.
Ab Oktober ist dann noch das Äschenfischen mit der Zapfen und der Fliegenrute angesagt.
Meistens unterbreche ich am 16 und 17 Dez, die Äschenfischerei und fahre für zwei Tage an den Lac de joux (VD)zur Seeforelleneröffnung.
Für mich hat die Fischerei etwas Magisches und genau das bringt mich dazu Stunden lang am Wasser zustehen.
Ich habe mich das erste mal in der Saison 2012 dazu entschieden einen Blog zuführen, um über meine Fänge und sonstige Zeit am Wasser zu berichten.
Für Fragen über meine Fischerei oder Gewässer die ich befische, gebe ich sehr gerne Auskunft.
e-mail:

ES WERDEN LAUFEND KURSE ANGEBOTEN

Freitag, 16. September 2022

Erste Massforelle aus dem Bach

 Der gestrige Regen hat die Bäche wieder ein wenig aufgefüllt und dank der grünen Wasserfarbe waren die Forellen ziemlich aktiv.
Da es letzten Woche in der Gürbe gute Kontakte gab, versuchte ich es heute auch wieder an der Gürbe.
Über Fischkontakt konnte ich mich überhaupt nicht beklagen, aber leider waren es heute nur die kleineren Fische die sich für meine Köder interessierten.
Nach gut 2 Stunden entschied ich mich für den Wechsel an die Schüss.
Obschon die zwei Flüsse nicht gerade in der selben Richtung liegen, nahm ich den etwas längeren Weg auf mich.
Der Wechsel war genau die richtige Entscheidung.
Den auch die Schüss hatte eine perfekte grüne Farbe und mit 5,7m3/s eine gute Wassermenge.


Deshalb war ich überhaupt nicht überrascht, als sich schon nach wenigen Würfen die erste Forelle den Wobbler schnappte.
Die Bissfrequenz  war erfreulich hoch und es gab immer wieder gute Kontakte.
Schlussendlich gab es einige Untermassige und 4 Massfische, wovon nur eine 30+ mit kommen musste.
Köder:
Pointer 48mm dd
Pearl Flake white
Lucky craft

Die Wasserfarbe ist absolut entscheidend!
Am Samstag fischte Dänu bei fast klarem Wasser die genau gleichen Spots ab und hatte kaum noch Forellenkontakt.
Bei glasklarem oder Kaffeebraunem Wasser ist man mit dem Wobbler praktisch changenlos.
Aber wenn die Wasserfarbe und Abflussmenge passt, dann ist die Fischerei mit dem Wobbler für mich das absolut grösste😍

Freitag, 19. August 2022

Zielfisch an der Aare verfehlt

 Heute wollte ich das typische Fischerwetter  nutzen und fischte in der Aare beim Gampagna.
Angenehme Temperaturen, weit und breit kein Mensch und auch Böötli waren  keine unterwegs.
So macht die Fischerei an der Aare richtig Spass.
Leider war das Wasser eingetrübt und bei jedem zweiten Wurf verfing sich Kraut am Wobbler.
Trotzdem gab es nach nur wenigen Würfen den ersten Fehlbiss.
Gute 200 Meter Flussabwärts kam der zweite Biss.
Diesmal konnte ich die Bafo landen.
Mit 33-34cm leider zu klein.
Fangmindestmass (34CM)
 Das Wasser wurde immer wie trüber und die Schlammfetzen noch grösser.
Ich entschied mich noch die letzten Würfe zu machen und dann die ganze Übung vorzeitig ab zubrechen.
Beim letzten Wiederwasser kam doch noch ganz unerwartet ein guter Biss.
Das Adrenalin schoss sofort in die höhe. 
Doch leider wurde meine Freude sehr schnell gestoppt und  die gut geglaubte Forelle wurde zu einem Hecht.😒
Das es auf der höhe vom Gampagna Hechte hat, damit hätte ich nie gerechnet. Eigentlich release ich die Hechte wieder, aber da es ein guter Pfannenhecht war und ich das total Geräte frei Filetieren noch ein bisschen besser erlernen möchte, kam der Fisch mit nach Hause.
56cm. Hecht


Köder;
Pointer 65 dd
Gohst minnow
von
Lucky craft

Samstag, 11. Juni 2022

Frühsommerbarsche aus dem Nidaubüren-Kanal

 Ich liebe es wenn ich am Sonntagvormittag in den kurzen Hosen, T-shirt, Cap und Sonnenbrille mit meiner einfachen Montage gemütlich am Nidau-bürenkanal entlang spazieren kann und immer wieder mal ein Egli unter den "Böötli" erwische.😁
Schmutzige Finger und die mühsam zappelnden Würmer an die Haken montieren.

Das ist noch Oldschool!!!

Montage:
Zweiergambe
Hakengrösse 6
20gr. Blei
Mistwurm

Wie fast immer um diese Jahreszeit sind die Eglis eher in kleineren Trupps unterwegs und müssen  gesucht werden.
Meistens blieb es pro Boot nur bei einem Kontakt.
Daher ist es von Vorteil, wenn man die Boote sauber aber zügig meter um meter abfischt und dazu Strecke macht.☝️
Mit der aufsteigenden Sonne nahmen die Bisse massiv ab und um die Mittagszeit war der Kanal wie ausgestorben.
Zuhause zählte ich 19Stk. Egli und das Endresultat sind 800gr Filet💪

Sonntag, 2. Januar 2022

Felcheneröffnung auf dem Bielersee 2022

Die ersten zwei Eröffnungstage sind eigentlich einfach zusammen gefasst.
Einmal Flop einmal Top!
Durch den dicken Nebel mit max. 50 meter Sichtweite auf dem Bielersee wurden wir gestern dazu gezwungen auf der Nordseite zu bleiben und in Richtung Hagneck zu fischen.
An der letzten Eröffnung war der Hagneck ein top Hotspot und brachte uns einige gute Fische.
Doch gestern war es leider ganz anders.
Trübes Wasser und die starke Strömung machten ein erfolgreiches Felchenfischen unmöglich.
Zu Dritt brachten wir nur 1 Winger, 3 mini Eglis und eine untermassige Felche aufs Boot.😭
Ausgerüstet mit einem neuen App das top funktioniert und Dänu und mich tatsächlich durch den dicken Nebel vor die Insel führte. versuchten wir nochmals unser Glück.
Denn da wurde Gestern gut gefangen.
Wir setzten uns mitten in den Pulk von ca 25 Booten und lassen unsere Gamben voller Vorfreude runter.

Nach gut 1 Std, konnte ich endlich die ersten zwei massigen Felchen in diesem Jahr landen.
Leider Biss es nicht so richtig und die Ratlosigkeit machte sich schnell breit.
Zum guten Glück gibt es noch das Handy
.Denn von Nick hörten wir das es bei ihm keine 200 Meter neben uns immer wieder mal beisst. Also Anker rauf, rüber zu Nick und weiter ziehen.
Und es gab tatsächlich mehr kontakt. Immer wieder konnten wir auf 20m. eine Felche raufkurbeln.
 Um 15 Uhr machten wir mit einigen Massfelchen auf dem Boot Feierabend.( Dänu 10stk. und ich 14stk Massfelchen.)😍
Doch noch ein gelungener Start in die neue Felchensaison!

Gamben:
167 Bernhard,Ottos,Pb21 und Chlöisu spezial
BEMERKUNG:
In meinen Augen sind die Felchen recht dünn und die Grösse ist auch nicht besonders berauschend.
Durchschnitt 25-27cm
Die grössten 28 und 29cm😓

Samstag, 25. Dezember 2021

Weihnachtsgeschenk aus dem Lac de joux

Heute war ich mit Dänu zusammen am Lac de joux auf der suche nach dem begehrten Silber.
Um 730 Uhr starteten wir natürlich an dem Spot der mir an der Eröffnung so viele Kontakte bescherte.
Mit einem guten Gefühl im Bauch wurden die ersten Würfe gemacht,
Immer wieder zischten unsere Köder in Richtung See und mit jeder Kurbelumdrehung durfte mit einer Attacke gerechnet werden.
Nach gut einer Stunde sah ich plötzlich wie kurz vor meinen Füssen ein Schwall an der Wasseroberfläche meinen Köder verfolgte.
Da ich kaum noch Schnur zum reinkurbeln hatte, zog ich die Rute auf meine rechten Seite.
Biss!!!
Die Seefo hat sich tatsächlich den Köder geschnappt.
Jetzt muss es schnell gehen.
Denn meistens sind die Attacken vor den Füssen  nur von kurzer Dauer und enden oftmals erfolglos.
Also,
Kescher abhängen , die letzten zwei Kurbelumdrehungen machen und hopp ab ins  Netz.
Yeesss!😍😍
Die Freude ist riesig.
Ich habe es regelrecht gespürt das es heute wieder Fisch gibt.

Köder:
Wander 80mm
von
Lucky craft
Silver minnow

Leider wurde der See immer wie ruhiger und das Tageslicht immer wie heller.
KRASSER ENTENTEICH!!!😓

Die Voraussetzungen für einen weiteren Fangerfolg waren schon fast aussichtslos.
Trotzdem konnte sich Dänu mit einer untermassigen Seefo entschneidern und bei mir gab es  noch einen Fehlbiss.
Nach einer heissen Suppe mit Schweinswürstli ging es in die zweite Tageshälfte.
Natürlich versuchten wir auch am Nachmittag alles mögliche um einen weiteren Fisch zu fangen.
Aber bei dem Ententeich wird es einfach schwierig die Motivation und Konzentration aufrecht zu halten.
So wars es dann auch und ein weiterer Fischkontakt blieb aus.
Um 15 Uhr gaben wir uns geschlagen und packten das Tackle zusammen.

Freitag, 17. Dezember 2021

Seeforellenstart 2021 am Lac de joux

 Alle Jahre wieder!
Auch in diesem Jahr ging es mit unserer Whattsapp-Gruppe für zwei Tage an den Lac de joux.
Noch im Morgengrauen starteten wir in zwei Gruppen geteilt(Nord und Südufer) in die neue Seeforellensaison.
Natürlich peilten Tinu und ich am Südufer den gleichen Spot an, an dem es im letzten Jahr zwei Massfische gab.
Die erste Würfe waren gemacht und mein Gefühl war mehr als gut.

Tinu mit dem ersten Wurf

Voller Vorfreude und guten Mutes zischten die Köder in Richtung Seemitte.
Mein Gefühl täuschte mich nicht.
Nach gut 30 min ein heftiger Einschlag, zwei Sprünge aus dem Wasser dazu mehrere Gabriolen und weg war die gute Seefo 50+.😓
Wäähhhh!!!!
Nach kurzer Fluch und Ausflippeinlage, beruhigte ich mich wieder und warf  konzentriert weiter.
Immerhin konnte ich noch im verlauf des Morgens eine Untermassige drillen.
Die Zeit verging wie im Flug und schon war wieder Zeit fürs "Zmittag"
Wie immer am 16 wurde der Hunger mit einem Fondue gestillt.

Da meine Kollegen auch nicht viel mehr Kontakt hatten, entschied ich mich wieder fürs Südufer.
Frisch gestärkt wurde Wurf um Wurf gemacht.
Plötzlich ein Fangpic!
Nick hat die erste Masssefo.
Petri!!!
Keine 10 min später.
Wieder ein Foto von einem Massfisch.
Ich konnte es kaum glauben.
Plötzlich geht am Nordufer regelrecht die Post  ab.
Teils gab es sogar Doppeldrill.
Also Tackle ins Auto und ab ans Nordufer.
Am Nordufer angekommen, sah ich wie Nick seine zweite Masssefo drillen konnte.
Es gab noch einiges an Fischkontakt aber leider nicht bei mir.
Am Abend war es soweit und wir zogen uns mit 3 Massfischen und ca 6 Untermassigen zurück ins Hotel.
Nach einem  leckeren Abendessen und zwei "Bierli"
ging es in die verdiente Nachtruhe


Am Morgen waren die Spots schnell bezogen.
Alles ab ans Nordufer!
Aber ich nicht.☝
Das Südufer muss einfach noch eine Massforelle bringen.
Anscheinend war mein Entscheid nicht schlecht, denn schon nach wenigen Würfen packte eine Untermassige sich den Wobbler.
Top Motiviert werfe ich weiter.
Doch dann.
Das Handy klingelt und jawohl.
Auch Andi konnte seine Masssefo drillen.
Natürlich wurde ich jetzt unsicher und war von meinem Entscheid ans Südufer zu wechseln nicht mehr so überzeugt.
Shit!!
Weiter werfen und meinem Entscheid treu bleiben.
Langsam erreichte ich die Stelle an der es gestern den Ausschteiger und die Untermassige gab.
Es ist eine 200m lange Kannte und fällt von ca,2m Wassertiefe ab in 5-10m.
Mit jedem Wurf durfte mit Fisch gerechnet werden. Immer wieder lasse ich den Wobbler durchs Wasser gleiten und rechne jeden Moment mit einem Biss.
Yeess!!!😍
Voll knallt die Forelle auf den Köder und nimmt 3-4 Meter Schnur von der Rolle.
Das der Fisch das Mass hatte war sofort klar.
Jetzt bitte nicht wieder ausschteigen.
Nochmals springt die Forelle aus dem Wasser und versucht mit beeindruckender Kraft los zu kommen.
Aber diesmal war das Glück auf meiner Seite.
Blankes Silber aus dem Lac de joux😀

Köder:
Wander 80mm
von
Lucky craft

Am Mittag traf ich wieder zum essen auf meine Kollegen.
Diesmal gab es geräucherter Schweinshals "self made" von Andi
Nach dem Mittag machten  Nick, Tinu und Clödu vorzeitig Feierabend und nur noch
Andi und ich entschieden uns für eine kleine Abschlusstour und fischten nochmals die kleine Bucht ab.
Es war kaum zu glauben.
Mit den letzten Würfen gab es bei mir sogar noch einmal ein  guter Ausschteiger.
Natürlich war der mit einem Massfisch im Gepäck einfacher zu verkraften.😆
Nach 1,5Std. hatten auch Andi und ich genug und machten um 15 Uhr Schluss.

FAZIT

Im letzten Jahr wurden schon einige Massfische gefangen.
Damals lag es ganz bestimmt auch an den warmen Temperaturen.
Diesmal war es arschkalt und trotzdem waren die Seefos im Jagdfieber.
Die einzige Erklärung die ich dafür habe, ist die über längere Zeit konstante Temp.

Dienstag, 16. November 2021

Gute Äsche auf die Trockenfliege

Unter dem Motto auch ein blindes Huhn  findet ein Korn ging es heute mit der Fliegenrute an die Aare.
Ich bin ein absolut unbegabter Fliegenfischer und dazu kommt noch, dass ich mir das Fliegenfischen selber beigebracht habe und einiges an Fehler mache.
Wenn ich die Fliege auf 10Meter bringe ist das für mich schon sehr weit.
Anderseits fehlt es mir auch an der Routine.
Denn ich fische nur während der Äschenzeit (ab Mitte Okt).mit der Fliege und das maximal 5-6 mal pro Jahr.☝
Vor einigen Jahren besuchte ich einen Bindekurs und binde deshalb  fast alle Nymphen und Fliegen selber.
 Auch da bin ich kein grosses Talent.
Aber für ein paar Hächel, Parachutes, Cdc und Sedges reicht es noch gerade so.
Heute waren die Äschen um die Mittagszeit von 12-13 uhr besonders aktiv am steigen und ich konnte die gute Zeit nutzen und  eine 41er Äsche mit einer selbst gebundenen Fliege zum Anbiss überzeugen.


Weisses Cdc Flügel rosaroter Torax
und weisser Hächelschwanz
Grösse 16
Obschon die Äschen weiterhin im Minutentakt stiegen brachte ich kein einziger Fisch mehr an die Fliege.
Unzählige Versuche von verschiedenen Fliegenmuster, Farben und Grössen blieben erfolglos.
Es ist schon beeindruckend,
Einerseits gibt es Biss um Biss und wiederum ist man absolut Chancen los.
Denke ein richtiger Fliegenfischerfreak hätte sicher noch die eine oder andere Äsche überlisten können.😉
Für mich ist mit 4 Massäschen das Fanglimit erreicht und ich bin mehr als zufrieden.
Wie meistens zum Saisonende geht es sicher noch einmal auf die Trüschenjagt
und am 16-17 Dez ist dann der Start zur Seeforelleneröffnung am Lac de joux.💪